Kondratieff-Zyklus

Kondratieff-Zyklen

Theorie der langen Wellen

Ein Russe mit dem schwer auszusprechenden Namen “Nikolai D. Kondratieff” (1892 – 1938) entwickelte vor ca. einem Jahrhundert die sogenannte „Theorie der langen Wellen”, wodurch die Wirtschaftsentwicklungen durch Zyklen bestimmt werden.

Der Begriff “Kondratieff-Zyklen” wurde allerdings erst 1939 von Joseph Alois Schumpeter geprägt, der den Wechsel der wissenschaftlichen und technischen Innovationen als Grundlage der langen Wellen erkannte.

Auch die Kapitalanlage ist von Zyklen bestimmt, die gewinnbringend genutzt werden können.

Lesen Sie hierzu auch folgenden Inhalt  auf unserer Website: Megatrends

Die einzelnen Kondratieff-Zyklen

Folgende Zyklen können allgemein im Sinne Kondratjeffs festgestellt werden:

Reihenfolge Ungefährer Zeitraum Bezeichnung Basisinnovationen
1 1780 – 1840 Beginnende Industrialisierung in Europa Mechanik und Dampfmaschinen
2 1840 – 1890 Zweite industrielle Revolution/ Beginnende Mobilität Eisenbahnen, Dampfschiffe
3 1890 – 1940 n. b. Elektrizität, Chemie
4 1940 – 1970 Erweiterte und individuelle Mobilität, Massenproduktion Automobile, Flugzeuge, Petrochemie und Kunststoffe
5 ab 1970 Informationszeitalter PC, Internet, Telekommunikation

Fazit

Die wirtschaftliche Entwicklung wird auch weiterhin von Innovationen geprägt sein (vgl. unser Artikel: technologischer Fortschritt).

Allerdings sind die Rahmenbedingungen für nachhaltige Wirtschaftsaufschwünge unseres Erachtens derzeit nicht gegeben. Stattdessen bestehen ausgezeichnete Voraussetzungen für die Investition in Rohstoffe und Energie.

Informieren Sie sich über unsere Anlagemöglichkeiten in diesem Bereich:

24 queries.  0,360 seconds.