Geldmenge
Die Geldmenge (es gibt drei, sogenannte Geldmengen-Aggregate: M1, M2 und M3) mißt den Bestand an Geld, der in einer Volkswirtschaft vorhanden ist.
Notenbanken richten ihre Zinspolitik an der Geldmenge aus, da sie ein Indikator für die Entwicklung bzw. Vorhersage gesamtwirtschaftlicher Rahmendaten wie Wirtschaftswachstum und Inflation ist.
Die Zusammenhänge zwischen Geldmenge und Inflation sind relativ kompliziert. Allerdings braucht man kein Wirtschaftswissenschaftler zu sein um zu erkennen, daß die extremen globalen Staatsverschuldungen eigentlich nur zu ausgeprägten Inflationsraten in der nächsten Zeit führen können.
Vor diesem Hintergrund sind Geldwerte wie Bargeld, Festgeld, Bundesschatzbriefe oder Anleihen zu meiden und Sachwerte zu bevorzugen. Allerdings ist bei den Sachwerten wiederum das damit verbundene Risiko zu beachten.
Wohn-Immobilien sind hier relativ ideale Anlageformen, denn wohnen ist ein Grundbedürfnis der Menschen und entsprechende Objekte in attraktiven Lagen und mit guter Bausubstanz werden immer ihren Wert halten. Höhere Inflation kann darüberhinaus in Form von Mietsteigerungen ausgeglichen werden. Wichtig ist, daß die Wohnungen dauerhaft vermietet sind.
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