Gewinne mit Investmentfonds

Futures

Einleitung

Einleitung

Futures sind eine Art von Terminkontrakten bzw. Derivaten, die zur Lieferung bzw. Abnahme einer bestimmten Menge von Produkten (zum Beispiel Aktien, Rohstoffe, Währungen oder Indizes) verpflichten.

Grundsätzlich bieten diese Papiere die Möglichkeit, mit relativ geringem Mitteleinsatz an der Entwicklung der Aktien- und Terminmärkte zu partizipieren.

Allerdings ist der Einsatz von Futures mit hohen Risiken verbunden, da sie mit einem sogenannten Hebel ausgestattet sind, der bei Kursschwankungen der zugrundeliegenden Produkte erhebliche Wertänderungen zur Folge hat.

Hinsichtlich der gehandelten Produkte unterscheidet man Financial Futures (Finanzterminkontrakte) oder Commodity Futures (Warenterminkontrakte).

Financial Futures

Dieser Begriff umfasst Termingeschäfte auf Finanztitel, die auf einem Basiswert beruhen, welcher von den Börsen- oder Marktpreisen am Kapitalmarkt abhängt.

Commodity Futures

Hierbei handelt es sich um sind Termingeschäfte auf Rohstoffe, wie z.B. Baumwolle, Metalle oder Kakao. Wichtige Warenterminbörsen sind in New York, Chicago, London und Tokio.

Geschichte

Geschichte

Ursprünglich entstanden die Futures mit der Gründung des Chicago Board of Trade (CBoT) im Jahre 1848.

Sinn und Zweck war die Möglichkeit, hauptsächlich landwirtschaftliche Produkte vor der Ernte zu einem vorher vereinbarten Preis zu verkaufen um auf diese Weise einen sicheren Ernte-Ertrag zu gewährleisten.

1864 führte die CBOT die ersten standardisierten börsengehandelten Termingeschäftsverträge ein.

1919 wurde die Chicago Butter and Egg Board, eine Ausgründung der CBOT, umorganisiert, um Termingeschäfte zu ermöglichen, und der Name wurde in Chicago Mercantile Exchange geändert.

2007 fusionierten die CBOT und die CME, um die CME Gruppe zu bilden.

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