John Maynard Keynes
John Maynard Keynes war einer der bedeutendsten britischen Wirtschaftswissenschaftler am Anfang des 20. Jahrhunderts und prägte den sogenannten “Keynesianismus”.
Beim großen Börsenkrach im Jahre 1929 und dem anschließenden Zusammenbruch der Weltwirtschaft trat Keynes, entgegen den meisten anderen Experten dafür ein, neue Staatsschulden aufzunehmen um mit dem Geld weitere Arbeitsplätze zu schaffen.
Der damalige US-Präsident Franklin D. Roosevelt griff diese Vorgehensweise auf und kurbelte mit schuldenfinanziertem Geld erfolgreich die Wirtschaft an (Stichwort: “New Deal”).
Dies sorgte für die weiter steigende Popularität von Keynes. Sein daraufhin erschienenes Buch “Allgemeine Theorie der Beschäftigung, des Zinses und des Geldes” machte ihn weltbekannt.
Heute scheint der “Keynesianismus” für viele Politiker eine Rechtfertigung zu sein, immer noch mehr Schulden zu machen. Die globale Staatsverschuldung hat mittlerweile Dimensionen erreicht, die unseres Erachtens unweigerlich zu einer dramatischen Geldentwertung führen werden.
Aus diesem Grund halten wir Geldwerte, also Sparkonten, Festgelder, Anleihen oder auch Kapitallebensversicherungen aktuell für außerordentlich riskante Anlagemöglichkeiten. Die Kunst besteht darin, sinnvolle und sichere Alternativen in den Sachwerten zu finden..
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