Chronik der Weltwirtschaftskrisen

Einleitung

Einleitung

Bisher haben sich vier sehr große Weltwirtschaftskrisen ereignet - sie können jeweils den Jahren 1857, 1873, 1929 und 2007/ 2008 zugeordnet werden und ähneln sich auf folgende Weise:

  1. Aufschwung durch Innovation und Entdeckungen
  2. Aufhäufung von Schulden
  3. Zusammenbruch der Wirtschaft in einer Kettenreaktion

Weltwirtschaftskrise von 1857

Weltwirtschaftskrise von 1857

Die Jahre vor dieser Krise waren gekennzeichnet durch Aufschwünge im Zusammenhang mit der Entdeckung großer Goldvorkommen in USA und Australien, den hohen Warenlieferungen für den Krimkrieg und der Entwicklung der Eisenbahn und des Bankwesens. Ferner erfuhr die amerikanische Landwirtschaft einen Aufschwung durch den Weizenexport.

Die ersten Krisenerscheinungen zeigten sich in Amerika am Ende des Krimkrieges, da die Güter-Nachfrage aus Rußland dadurch stark zurückging. Gleichzeitig trat Rußland wieder als Weizen-Lieferant auf, was die Preise von Weizen unter Druck brachte.

Auch damals gab es schon eine Art Kreditblase, da viele Geschäfte, einschließlich der Landwirtschaft in hohem Maße kreditfinanziert waren.

Weltwirtschaftskrise 1873

Weltwirtschaftskrise 1873

Erstmals spielte in der Übertreibungsphase auch die Spekulation mit Aktien eine Rolle (Eisenbahn- und Ölaktien). Die schwerste Krise des 19. Jahrhunderts führt zu einer zehnjährigen Stagnation der Wirtschaft.

Weltwirtschaftskrise 1929

Weltwirtschaftskrise 1929

Auch diese Krise war die Folge eines vorhergehenden Aufschwungs durch Innovationen (Automobile, Kühlschränke, Fotoapparate…) und zu hohen Finanzierungen. Vor  allem die kreditfinanzierten Aktienkäufe, die aufgrund der Börseneuphorie überhand nahmen führten dann zu einem extremen Börsencrash, der die Krisensituation noch mehr verschärfte.

Weltwirtschaftskrise 2008

Weltwirtschaftskrise 2008

Die aktuelle Krise zeigt das bekannte Muster – allerdings wurden nun die aufgehäuften Schulden der Wirtschaft (Banken, Versicherungen, Automobilkonzerne…) zu Staatsschulden umgewandelt und die Verschuldungsorgie geht weiter…

Über allem schweben nun die beispiellosen Staatsverschuldungen, die sicherlich künftig noch weitere Unannehmlichkeiten wie z. B. hohe Inflationsraten bedeuten (vgl. Video – ganz ansehen lohnt sich):

Anleger sollten sich Werten zuwenden, mit denen sie von der Inflation profitieren und die eine Wirtschaftskrise überdauern können wie z. B. Wohnimmobilien. Informieren Sie sich hier:

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