Die Krupp Dynastie

Die Wurzeln der Essener Unternehmerfamilie Krupp reichen zurück in das 16. Jahrhundert.

Zur wohlhabendsten Industriellen-Familie Deutschlands jedoch, wurden “die Krupps” im 19. Jahrhundert vor allem durch einen Rohstoff: Stahl!

Dieser wurde einerseits für den Bau von Eisenbahnen verwendet und noch heute erinnert das Logo der ThyssenKrupp AG (drei Radreifen) daran.

Doch ein weiterer Verwendungszweck war für die “Krupps” noch bedeutsamer: Stahl für die Waffenproduktion.

Aus diesem Grund wurde die 1811, von Friedrich Krupp gegründete Gussstahlfabrik Krupp auch “Waffenschmiede Deutschlands” genannt und es bildete sich das Synonym: “Hart wie Krupp-Stahl” heraus.

Der Beginn des steilen Aufstiegs der Krupp-Dynastie war die erstmalige Herstellung von Tiegelgussstahl in Deutschland durch Alfred Krupp, der 1853 das Patent für nahtlose Radreifen erhält.

Später erweiterte Friedrich-Alfred Krupp den Tätigkeitsbereich um Anlagenbau und Schiffsbau. Wegen dem gestiegenen Bedarf an Stahl wurden auch Erzgruben und Kohlezechen erworben.

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