Tulpenzwiebel-Spekulation
Die Tulpenzwiebel-Spekulation in den Niederlanden, ging als eine der ersten großen ”Börsen-Übertreibungen” in die Geschichte ein.
Um 1630 wurden Tulpen immer beliebter und immer mehr Kaufleute stiegen in den Handel mit Tulpenzwiebeln ein. Da die Nachfrage stetig und stark anstieg, kletterte der Preis entsprechend in die Höhe.
So kam eine typische Spekulationswelle in Gang. Wirtshäuser wurden zu Börsen, unbedarfte Menschen zu Spekulaten und für Tulpenzwiebeln wurden astronomische Preise bezahlt!
Die oben abgebildete “Semper Augustus” war die wertvollste Tulpensorte. Eine einzige Zwiebel kostete 10.000 Gulden, was dem damaligen Wert eines Wohnhauses entsprach.
Der “große Crash” kam 1637
Wie immer, am Ende von Übertreibungsphasen kam, was kommen mußte. In einer Kettenreaktion fielen die Preise - schlagartig gab es ein Überangebot an Tulpenzwiebeln – Panik brach aus!
Übertreibungsphasen gibt es an den Kapitalmärkten immer wieder - manchmal führen sie zu steigenden und manchmal zu fallenden Preisen.
In der Regel ist es sogar so, daß sich diese Phasen abwechseln. Dies verschafft Investoren die Gelegenheit, durch strategisches Handeln Gewinne zu erzielen.
Heute, im Jahre 2011 steht unseres Erachtens eine weitere Übertreibungsphase an, die aber noch am Anfang steht, so daß vorausschauende Menschen noch lange Zeit davon profitieren können.
Die Rede ist von der Verknappung unserer wichtisten Energierohstoffe Öl und Gas.
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