Gebrüder Hunt
Die Gebrüder Hunt erregten im Jahre 1973 großes Aufsehen, weil sie durch großvolumige Käufe eine Preisexplosion in dem damals sehr engen Silbermarkt verursachten.
Bereits im Jahre 1970 begannen die Brüder immer mehr Silber, überwiegend in physischer Form aufzukaufen, das sie außer Landes schafften – hauptsächlich in die Schweiz. Der Silberpreis stieg und die Hunts besaßen einen beträchtlichen Anteil der gesamten Weltvorräte.
In der, durch die eigene Spekulation mitverursachten atemberaubenden Silber-Hausse geriet die Angelegenheit außer Kontrolle. Die Hunts finanzierten ihre weiteren Käufe mit hohen Krediten und spekulierten an den Terminbörsen.
Letzten Endes wurde ein großer Teil des Familienvermögens vernichtet.
Die Geschichte ist ein gutes Beispiel dafür, daß man mit einem “guten Riecher” alleine kein Vermögen aufbauen oder halten kann. Entscheidend ist, daß man in Übertreibungsphasen der Märkte auch mal rechtzeitig Kasse macht.
Im Bereich der Rohstoffe bahnt sich heute eine ähnliche Situation an wie in den 70er Jahren. Die Verknappung ist groß und die Inflationsrisiken immens.
Insbesondere bei Erdöl wächst das Risiko dramatischer Preisanstiege – dabei kann man aktuell sicherlich noch nicht von einer Übertreibung sprechen.
Anleger sollten sich reichtzeitig positionieren: Beteiligungen Öl und Gas

