Agrarkolonialismus

Einleitung

Einleitung

Durch den globalen Rückgang an nutzbaren Ackerflächen und die wachsende Weltbevölkerung sind viele Länder nicht mehr in der Lage, ihre Bevölkerung mit der eigenen Agrar-Kapazität zu ernähren!

Staaten, die ihren Nahrungsmittelbedarf nicht im eigenen Land decken können, sehen sich daher schon seit längerer Zeit nach Agrarflächen im Ausland um.

Zu diesen sogenannten Agrarkolonialisten zählt China, das eine große Anzahl von Menschen auf schwindenden Agrarflächen ernähren muß genauso wie einige Golfstaaten, die aufgrund ihrer Topografie grundsätzlich kaum nutzbare landwirtschaftliche Flächen haben oder auch ein Land wie Japan, das in Relation zur Fläche überproportional bevölkerungsreich ist.

Diese Länder suchen in ärmeren, aber fruchtbaren Ländern nach großen landwirtschaftlichen Produktionsflächen um dort ihre zukünftige Versorgung mit Lebensmitteln zu gewährleisten.

größte Agrarkolonialisten

größte Agrarkolonialisten

Die größten Agrarkolonialisten sind Südkorea, China, Saudi Arabien, die Vereinigten Arabischen Emirate und Japan.

Besonders in China besteht eine große Diskrepanz zwischen dem Nahrungsmittelbedarf und der Verfügbarkeit landwirtschaftlicher Flächen. Durch das starke industrielle Wachstum und die fortschreitende Wüstenbildung wurden die Anbauflächen immer mehr zurückgedrängt! Daher hat sich das Land bereits ausgedehnte Flächen, hauptsächlich in Afrika – aber auch z. B. in Australien, Kasachstan, Laos, Mexiko, Brasilien oder Surinam gesichert.

Südkorea hat bereits mehr Land außerhalb als innerhalb der eigenen Grenzen in Bewirtschaftung und verfügt über Ländereien u. a. in Argentinien und Madagaskar.

Ursachen und Auswirkungen

Ursachen und Auswirkungen

Der Agrarkolonialismus ist eine der Folgeerscheinungen des globalen Bevölkerungswachstums und dem Mangel an Ackerland in den betroffenen Ländern.

Die “kolonialisierten” Länder haben kurzfristig den Vorteil hoher Deviseneinnahmen und der Wertsteigerung von Grund und Boden.

Langfristig jedoch sind eher negative Auswirkungen zu befürchten, da sie schon heute Probleme haben, ihre eigene Bevölkerung ausreichend mit Lebensmitteln zu versorgen.

Die Verknappung des Nahrungsmittelangebotes wird aber (auch in Verbindung mit der Verknappung von Erdöl) auf  jeden Fall steigende Nahrungsmittel-Preise zur Folge haben.

Anlagemöglichkeiten

Anlagemöglichkeiten

Die genannten Punkte in Verbindung mit der Verknappung und Verteuerung weiterer Ressourcen, allen voran Erdöl führt mit großer Wahrscheinlichkeit auch zu weiter steigenden Preisen bei Agrarrohstoffen.

In erster Linie profitieren davon die Produzenten wie Landwirte und große Agrarunternehmen. Allerdings haben die Erzeuger häufig mit hohen Kosten zu kämpfen wie dies z. B. in Deutschland der Fall ist (Stichwort: Milcherzeugerpreise).

Hier hat Neuseeland große Wettbewerbsvorteile, mit niedrigen Kosten und ganzjähriger Weidetierhaltung. Informieren Sie sich hier über eine, nur noch kurze Zeit verfügbare Beteiligung an Milchfarmen in Neuseeland:

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Verwandt zum Agrarsektor ist die Forstwirtschaft. Hier gelten prinzipiell die gleichen, vorher beschriebenen Punkte. Das Kölner Emissionshaus Jamestown bietet eine Beteiligung an professionell bewirtschafteten Forsten im Süden der USA an. Diese Kapitalanlage ist jedoch nicht geeignet für Anleger, die schnelle Kapitalrückflüsse erwarten, da die Bäume ja erst wachsen müssen.

Wer jedoch entsprechend warten kann, für den wird der Ertrag am Ende sicherlich zufriedenstellend sein. Wälder sind ja auch relativ krisensichere und inflationsgeschützte Vermögenswerte – informieren Sie sich hier:

Video

Video

Hier ein Video über das Bevölkerungswachstum und den Agrarkolonialismus:

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