Überfischung

Einleitung

Einleitung

Die Auswirkungen des globalen Bevölkerungswachstums, in Verbindung mit dem technologischen Fortschritt in der Fischerei haben bereits zu einer weitgehenden Überfischung der Weltmeere geführt.

So sprechen UN-Experten schon von einem drohenden “totalen Kollaps der Meeresfischbestände”.

Professor Callum Roberts, ein Meeresbiologe an der “University of York” schätzt, daß sich der globale Bestand an Meeresfischen im Laufe der Fischereigeschichte bereits um 90 bis 95 Prozent vermindert hat!

Dies ist eine alarmierende Bedrohung einerseits – und eine aussichtsreiche Investment-Chance andererseits, da es ja gilt, das Angebot an Fisch für die zahlreichen Menschen auf der Erde anderweitig sicherzustellen (vgl. Rubrik Aquakultur oben).


Die globale Fischereiwirtschaft

Die globale Fischereiwirtschaft

Die globale Fischereiwirtschaft ist heute ein Verlustgeschäft für Mensch und Natur!

Größere Fangschiffe mit stärkeren Motoren, größeren Netzen und modernster Ortungstechnik führen zu fortwährend steigenden Fangleistungen. Dies ist mit ein Grund, warum heute viermal so viel Fische gefangen werden als etwa vor 50 Jahren.

Dabei sind die Fisch-Ressourcen der Weltmeere schon lange an einem kritischen Punkt angelangt und die Ausbeute der Branche sinkt fortwährend.

Verstärkt wird das Dilemma noch durch die exzessive illegale Fischerei durch europäische, japanische, chinesische und US-Fischereibetriebe, die sich nicht an die gesetzlichen Fangquoten halten oder komplett ohne Lizenz fischen.

Aquakultur

Aquakultur

Die Aquakultur – also das gezielte Züchten der benötigten Speisefische in Farmen ist ein starker Trend.

Leider wird das Problem der Überfischung dadurch nicht wirklich gelöst.

Da die Zuchtfische ja überwiegend Raubfische sind, benötigen Sie das gleiche Futter wie auch in der Natur – also ebenfalls Fische.

Darüberhinaus bringt die Aquakultur meist weitere Probleme mit sich wie z. B. die Verbreitung von Krankheiten, die Kontaminierung der Umwelt im Wasser durch Medikamente und Futterreste oder die Verfälschung der heimischen Fischarten durch entwichene Zuchtfische.

Aus Investoren-Sicht ist jedoch anzumerken, daß es (wie in jedem Geschäft) auch durchaus erfolgreiche Unternehmen in diesem Segment gibt (vgl. Rubrik “Fisch-Investments”).


Fisch-Investments

Fisch-Investments

Grundsätzlich halten wir es nicht für sinnvoll, in einen so begrenzten Markt wie die Fischerei direkt zu investieren.

Ohne eine Empfehlung auszusprechen weisen wir auf unsere Beschreibung eines ”Blue Chip” im Bereich der Aquakultur aus Norwegen hin: Marine Harvest. Gleichwohl ist der gesamte Nahrungsmittelsektor ein aussichtsreicher Investitionsgegenstand und darüberhinaus gibt es dort auch vergleichsweise stabile Unternehmen, die in der Regel “ruhig in der See der Finanzmärkte” liegen (Beispiel: Nestlè).

Am Vernünftigsten ist es für die meisten Investoren, die Auswahl der Aktien einem spezialisierten Fondsmanager zu überlassen. Hier einige Beispiele von Aktienfonds im Sektor Ernährung:

Bei Aktien und Aktienfonds ist der Anlageerfolg jedoch nicht nur vom richtigen Anlagetrend abhängig, sondern auch von der spezifischen Entwicklung der einzelnen Unternehmen und nicht zuletzt von der Bösenverfassung.

Direktinvestitionen im Agrarsektor können hier eine gute Alternative sein. Informieren Sie sich über die noch kurze Zeit verfügbare Beteiligung an neuseeländischen Milchfarmen:

Video

Video

Professor Harald Lesch ist Physiker, Astronom, Naturphilosoph und Autor. Er präsentiert das ZDF-Magazin “Abenteuer Forschung” auf unterhaltsame und verständliche Art.

In der nachfolgenden Video-Reihe beschreibt er anschaulich die Situation um die Überfischung der Weltmeere und den Wachstumsmarkt Aquakultur:


Fazit

Fazit

Die Überfischung der Weltmeere im Zusammenhang mit dem Bevölkerungswachstum bzw. der Überbevölkerung ist eine der vielen Erscheinungen, die den dramatischen Rückgang der Ressourcen auf unserer Erde verdeutlicht!

Agrarrohstoffe, Energierohstoffe und sogar nachwachsende Rohstoffe werden knapper und knapper!

Leider ist dies erstmal kein erfreuliches Thema – gleichwohl sind wir der Meinung, daß die Menschheit im Laufe der Zeit irgendwie damit zurechkommen wird.

Zum einen wird es zwangsläufig darauf hinauslaufen, daß weniger Ressourcen verbraucht werden und ferner werden intelligente Lösungen benötigt um den Verknappungen entgegenzuwirken (Beispiel: Grüne Biotechnologie).

In der Zwischenzeit konzentrieren wir uns auf unsere Aufgabe als Anlagevermittler, die aussichtsreichsten Kapitalanlagen in diesem Bereich für unsere Mandanten zu entdecken.

Ein zentrales Thema rund um die angesprochenen Verknappungen ist das Ölfördermaximum. Nach Meinung einer zunehmenden Anzahl von Experten ist der Zeitpunkt erreicht, an dem die Fördermengen sinken und der Ölpreis noch weiter steigen wird. Direkte Investitionen in Öl- und Gasquellen wie auch andere sinnvolle Anlagemöglichkeiten rund um den Energiesektor sind also sehr aussichtsreich. Informieren Sie sich hier:

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