Ölkrise
Erdöl ist der wichtigste Rohstoff für die Weltwirtschaft. Ein steigender Ölpreis führt zu steigenden Preisen allgemein, steigenden Zinsen und sinkenden Unternehmensgewinnen.
Die Ölkrise der 70er Jahre
Bis Anfang der 70er Jahre waren die USA ein wichtiges Ölförderland. Nachdem dort die Öl-Fördermengen sanken, wuchs die Macht der OPEC.
Diese drosselte im Zusammenhang mit dem Jom-Kippur-Krieg die Fördermengen, was einen schier unglaublicher Preisanstieg zur Folge hatte, der den Preis insgesamt mehr als verzehnfachte (vgl. Grafik Ölpreis seit 1970)!.
Die neue Ölkrise, heute?
In den 70er Jahren wurde die Wirtschaftskrise durch die Ölkrise ausgelöst. Heute ist die Gefahr einer neuen Ölkrise aus folgenden Gründen extrem hoch:
- Aufstrebende Volkswirtschaften wie China und Indien benötigen große Mengen an Rohstoffen, insbesondere Erdöl
- Alle bekannten Publikationen gehen von einer jährlich weiter steigenden Nachfrage nach Erdöl aus
- Wegen dem zurückliegenden Ölfördermaximum sinkt das Angebot jedoch dramatisch
- Die Krisengefahr in wichtigen Ölförderländern steigt
Mit ein wenig Eigenrecherche und eingehender Analyse der vorgenannten Argumente kann eigentlich jeder nur zu der Erkenntnis kommen, daß die Wahrscheinlichkeit weiter steigender Öl- bzw. Energiepreise sehr hoch ist. Der Verlauf des zu erwartenden Preisanstiegs erfolgt sicherlich (wie immer an den Finanzmärkten) nicht geradlinig – aber unter dem Strich und langfristig müssen wir uns darauf einstellen.
Zumindest in der Geldanlage gibt es jedoch Möglichkeiten, sogar von dieser Situation zu profitieren. Informieren Sie sich über aussichtsreiche Investitionen in Öl und Gas:

